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Petersen Museum – Cars and Culture of the 80’s & 90’s pt. 3 | Los Angeles

Ein kleiner Schritt zurück in die Vergangenheit und ein weiter Blick nach vorne in die Zukunft. Im Zuge der Ausstellung „Cars and Culture of the 80’s & 90’s“ im Petersen Museum in Los Angeles, wurden ein paar richtig ausgefallene Konzepte gezeigt, wie sich die Automobile Branche damals die Zukunft vorgestellt hat.

Starten wir erst mal mit dem Lo Res Car, einem Kunstwerk und funktionsfähigen Elektroauto, entworfen von Rem D. Koolhaas für die Schuhfirma United Nude. Ich glaub es gab da auch mal eine Science Fiction Serie wo Fahrzeuge vorkamen, die nicht viel mehr Polygone Ecken hatte ^^

Aber auch der Minissima von William Towns, den er sich als Nachfolger des damaligen Mini vorstellen würde. Ziemlich beachtliches Design, vor allem im Innenraum. Ich sehe bei manchen neuen Fahrzeugen ähnliche Elemente und Materialauswahl. Find ich geil.

Oder der 1976 Honda Lady Prototyp, ein Einzelstück, das von der italienischen Karosseriefirma Carrozzeria Coggiola auf Basis eines Honda Civic entworfen und handgefertigt wurde. Voll funktionsfähig.

Vector W8 BiTurbo, den werden sicher einige noch kennen. Sowas könnte ich mir auch echt gut vorstellen, zum herumfahren bei uns. Wäre quasi wie Cyberpunk in real-life.

Themenwechsel.. Hier steht DER TERREGATOR! OK klingt wild, ist aber quasi das erste vollautonome Fahrzeuge, sofern man Mr. Google glauben darf 🙂 Das an der Carnegie Mellon University entwickelte Autonome Fahrzeug gilt als DAS Pionierfahrzeug im Bereich autonomes fahren inkl. Hinderniserkennung und Vermeidung.

Ein kleiner Einblick auf die Entstehungsgeschichte im Bereich autonomes fahren der Firma Waymo. Für mich persönlich was ganz besonderes, nicht nur wegen dem Jaguar i-Pace, den wir hier in Graz produziert haben, sondern auch, weil MAGNA ein starker Partner beim neuen Projekt in Mesa/Arizona ist.

Der nächste Sprung führte mich zu einer Dreierreihe mit, von Mercedes Benz angetriebenen, V12 Motoren.

Isdera Commendatore 112i – ein Einzelstück, das 1993 vom deutschen Kleinserienhersteller Isdera vorgestellt wurde.

Das Konzeptfahrzeug Chrysler ME Four-Twelve, den DaimlerChrysler 2004 auf der North American International Auto Show (NAIAS) vorstellte.

Mercedes-Benz CLK GTR Roadster. Eines von insgesamt 5 produzierten Fahrzeuge und wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, einen straßenzugelassene GT1-Rennwagen oben ohne fahren zu können.

Weiter ging es mit Elektro und Hybrid Fahrzeugen. Das BMW i8 Konzept von 2011.

Der Karma SC2, ein vollelektrisches Hypercar-Konzept, das 2019 auf der LA Auto Show vorgestellt wurde. Mit einer Beschleunigung in weniger als 1,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und einer Reichweite mit einem 150-kWh-Batteriepaket von etwa 560 km (350 Meilen), frage ich mich, warum das so nie zum Einsatz kam. Ich mein.. schaut ja geil aus und die Werte sind beeindruckend.

Hier noch ein paar Elektrogeräte, teils Zukunftsvision, teils gezielt gescheiterte Revolution, wie der General Motors EV1, den man irgendwann mit brachialer Gewalt von der Bildfläche verschwinden ließ, obwohl er einwandfrei funktioniert.

Aber auch im Zweiradbereich gibt es ein paar richtig coole Stromer.

Der Pininfarina B95 ist ein offener, vollelektrischer Hypersportwagen. Am besten man bestellt ihn in matt schwarz und fährt im Batman Suite spazieren für das gewisse Extra-Feeling ^^. In der ausgestellten Farbe erinnert mich das Gerät sehr an den McLaren Elva. Der B95 verfügt über eine Hochleistungs-120-kWh-Lithium-Ionen-Batterie und vier Motoren, die zusammen 1.900 PS leisten. Geiles Teil, dennoch frage ich mich, was es bringt ein Auto ohne Frontscheibe zu fahren, vielleicht muss ich das erst mal versuchen um es verstehen zu können, wer weiß.

Nächster Halt, Fimautos. Da ich im allgemeinen nicht sooo der größte Filmauto Fan bin, ausgenommen natürlich bei K.I.T.T. und bei Doc Browns DeLorean, habe ich nur die zwei fotografiert, die mir am besten gefielen.

Nächter Halt.. die Geschichte von Aston Martin. Sehr viele schöne Fahrzeuge, meine Kamer blieb aber auch hier großteils aus. Ich muss gestehen, ich fang nicht soviel mit dieser Marke an. Die meisten Fahrzeuge sind mir bekannt oder sind sich sehr ähnlich. Die Geschichte selbst ist Mega spannend, aber mir fielen hier nur ein paar wenige Exponate ins Auge, die ich ablichten musste, so wie der der Aston Martin Bulldog, ein Konzeptfahrzeug aus dem Jahr 1980. Einfach nur ein Traum dieses Gerät.

Aston Martin One-77 in Tiffany Blue, einer von 77 gebauten Exemplare. Neupreis ca. 2.3 Millionen Euro.

Der Aston Martin Vulcan wurde bereits vor 12 Jahren vorgestellt und steht, Designtechnisch, keinem aktuellen Fahrzeug hinten nach. Die Farbkombo is nicht so mein Geschmack, aber ansonsten richtig geil.

Die Themenwechsel sind teilweise echt hart hier, aber in diesem Stockwerk standen dann, fast ein wenig versteckt in einem kleinem Separee, ein paar richtig feine Motorsport Legenden.

So wie dieser Lancia Rallye 037, in dem Walter Röhrl 1983 die Rallye Monte Carlo mit großem Vorsprung gewann. Das hier ist das Originalfahrzeug von ihm.

Oder der 1993er Suzuki Cultus Twin-Engine Pikes Peak Special. Das Fahrzeug mit den zwei Motoren wurde von Monster Sport unter der Leitung von Nobuhiro „Monster“ Tajima entwickelt und gebaut. 2 x 1.6l Turbo Vierzylinder mit rund 800PS bei nur 873kg Fahrzeugewicht und einem 0-100 Sprint von ca. 2,6 Sekunden.. klingt alles echt fein. Aber man sollte hier vielleicht die Endgeschwindigkeit etwas hervorheben. Wir reden hier noch immer von einem kleinen Kleinwagen, also alte VW Polo Klasse für euch da draussen. Keine Ahnung ob das ein Fehler bei Google ist, aber wenn dieser Wert stimmt, dann Füße zusammen und fetten Respekt. 355km/h in einem Sparbüchsen großen Monster stell ich mir schon richtig hart vor. Wahnsinn <3

Rick Huseman’s 2006er Toyota Tundra PRO4 mit 5.9l V8. Hat wahrscheinlich wenig mit einem echten Tundra zu tun, aber he, wieviel hat ein Nascar mit einem Serienfahrzeug am Hut? Ich finds super geil.

Und hier noch ein kleines Paket mit wirklich wilden Off-Roadern.

Published in24-70mm f/2.8CalifornienLos AngelesNikon D750TravelsUSAvehicles